Saudi-Arabien. Kuweit kappt Beziehungen: Iran wird von Riads Freunden isoliert. KURIER, 6. Januar 2016.
Von Isolation kann allerdings keine Rede sein, handelt es sich bei den „isolierenden“ Golfdiktaturen um Staaten, die nur Terroristen, Erdöl und Erdgas zu verkaufen haben, also das, was der Iran sicherlich nicht braucht.
http://kurier.at/politik/ausland/iran-wird-von-riads-freunden-isoliert/173.401.524
„Was Sunniten von Schiiten trennt.“ KURIER, 6. Januar 2016.
Susanne Bobek stellte immerhin fest, dass das Geld für den blutigen Terrorkrieg immer wieder aus Saudi-Arabien und den verbündeten Golfdiktaturen kam und der „IS“ in seiner Ideologie den Saudis so verblüffend ähnlich ist. Leider mangelte es ihr an auch nur einen einzigen Rückschluss.
http://www.msn.com/de-at/nachrichten/politik/was-sunniten-von-schiiten-trennt/ar-AAgq1gp?li=AAaVMk2
„Depremiert, untätig, voller Angst.“ KURIER, 7. Jänner 2016.
Frankreich. Antonia Rados stellt der französischen Regierung kein gutes Zeugnis aus. Sie sieht das Jahr 2015 auch als ein Jahr der polizeilichen Katastrophen. So hätten die Untersuchungsbehörden noch immer nicht den Hebdo-Anschlag aufgeklärt bzw. keine Fortschritte bei den Ermittlungen erreicht. Nur die Namen der drei Attentäter wären bekannt.
Warum wundert es uns nicht? Wir erinnern uns: die angeblichen Attentäter hatten ihre Namen selbst deponiert bzw. genannt. Nicht nur das, diese strunzdummen Täter hatten auch alles getan, um gefunden zu werden. Demnach muss die französische Polizei noch dümmer sein, wenn sie weiter nichts herausgefunden hat.
„Ukraine steckt im Dilemma.“ KURIER, 7. Jänner 2016.
Poroschenko-Günstling Stefan Schocher „erinnert“ sich nicht an den durch faschistische Kräfte und Nazi-Banden betriebenen Putsch, sondern an eine „Revolution“. Er „erinnert“ sich auch nicht an das (russisch initiierte) Referendum auf der Krim und die damit einhergehende Sezzession, sondern nur an eine Annektion. In Schochers künstlichen „Erinnerungen“ wären im Osten gar „tschetschenische und russische Milizen“ aufmarschiert, ja, die russische Armee wäre sogar im Osten des Landes „stationiert“.
Für „Erinnerungen“ benötigt Schocher keine Beweise. Aber seine Erinnerungen passen so schön in die Darstellung aller Faschisten-Freunde im Westen. Es müssen schöne Erinnerungen sein, denn die schlechten werden gerne wieder verdrängt, wie auch Schocher demonstriert. Poroschenko hatte die Bevölkerung der östlichen Provinzen als „Terroristen“ erklärt und anschließend den Krieg gegen diese von der Leine gelassen – und nicht umgekehrt. Die schon zuvor angerichteten Massaker wie in Odessa haben in diesen „Erinnerungen“ gleichfalls keinen Platz. Auch nicht die Nazi-Brigaden selbst, sind alles Aktivisten für Schocher, der freudig mit dem Schwanz wedelt. Braver Schocher, hast mit diesem verlogenen Dreck einen Knochen verdient, gell?
http://kurier.at/politik/ausland/ukraine-steckt-im-dilemma/173.576.756
„IS verliert immer mehr Raum – nun auch in Syrien.“ PRESSE, 7. Januar 2016.
Interessanterweise ganz ohne die syrische Armee und die russische Luftunterstützung, denn sie werden nicht erwähnt.
http://www.pressreader.com/austria/die-presse/20160107/281543699908093/TextView
„Die treibenden Kräfte in Riad.“ PRESSE, 7. Januar 2016.
Martin Gehlen mit einer Märchenstunde über die lieben Saudis, die beispielsweise angeblich Al-Kaida in den Jemen „abgedrängt“ hätten. Also so ähnlich wie bei der Türkei, wo Terroristen bestimmt auch nur über die Grenze nach Syrien abgedrängt wurden und werden.
„Frankreich ist längst nicht mehr „Charlie““. STANDARD, 7. Januar 2016.
Von Stefan Brändle.
Er erinnert sich an die Solidaritätsaufmärsche und habe an der Spitze gar 40 Regierungschefs gesehen. Eine schöne Geschichte, die ihm erzählt worden war, denn selbst gesehen konnte er es nicht. Die Videosequenzen mit der Regierungschefs hatte nachträglich unter Ausschluß der Öffentlichkeit in einer abgesperrten Seitenstraße stattgefunden. Für die Medien und für Brändle, den Aufklärungsergebnisse auch nicht zu interessieren scheinen. Der „IS“ soll sich aber nach Brändle angeblich „die Hände reiben“. Sollten sie sich die „Hände reiben“, dann sicherlich nicht wegen dem Attentat, sondern wegen Stefan Brändle.
http://derstandard.at/2000028580487/Ein-Jahr-nach-den-Anschlaegen-Frankreich-ist-laengst-nicht-mehr
Ein Jahr nach „Charlie Hebdo“: Jihad-Fabrik Frankreich. STANDARD, 7. Januar 2016.
Kommentar von Stefan Brändle, der die Beseitigung der Gründe für den Terrorismus vermisst. Leider reichte sein Horizont aber nur bis in die französischen Vorstädte.
http://derstandard.at/2000028583806/Jihad-Fabrik-Frankreich
„Saudi-Arabien hat den schwarzen Peter.“ STANDARD, 7. Januar 2016.
Gudrun Harrers „Analyse“ setzte sich zusammen aus den Meinungen anderer. In Thereran wohnen nicht die „Guten“, aber die Saudis hätten den „schwarzen Peter“. Lustiges Kartenspiel, das wir aus dem Irak kennen.
http://derstandard.at/2000028579319/Saudi-Arabien-hat-den-schwarzen-Peter
„Es gibt keinen Weg vom Krieg zum Frieden.“ STANDARD, 7. Januar 2016.
Mit einem Kommentar von Werner Wintersteiner tatsächlich einmal ein vernünftiger Artikel ohne Kriegshetze? Doch Wintersteiner hat Probleme.
„Die Legitimität eines Krieges gegen den „Islamischen Staat“ ist äußerst strittig“, heißt es gleich am Anfang. Aber hier ist es bereits zu ungenau. Richtig muss es heißen, dass bezüglich des Schauplatzes Syrien jeglicher Einsatz ausländischer Mächte einen eklatanten Völkerrechtsbruch beinhaltet. Daran ist genau gar nichts strittig. Den von George W. Bush und seinen Neocons entfesselten angeblichen „Krieg gegen den Terror“ sei laut Wintersteiner „gescheitert“ und habe zur heutigen „Misere“ beigetragen. Das ist kaum eine verständliche Umschreibung für einen brutalen Angriffskrieg, für ein gigantisches Verbrechen mit letztlich rund 1 Million toter Iraker.
Neben einigen guten Hinweisen verfällt Wintersteiner dann wieder in die Niederungen erstaunlicher Naivität. „Wie man die Macht des IS mit nichtmilitärischen Mitteln eindämmen könnte, dazu sind viele kluge Vorschläge gemacht worden. Sie sind bislang an der fehlenden Entschlossenheit der Staaten gescheitert…“. Wir haben von diesen klugen Vorschlägen zwar nichts gehört, aber Wintersteiner noch nicht einmal davon, dass eine ganze Reihe dieser erwähnten Staaten kein Interesse daran haben, da in ihren Reihen auch die Kriegstreiber zu finden sind. Seinen Appell für eine Friedenslogik schließen wir uns natürlich an.
http://derstandard.at/2000028578223/Es-gibt-keinen-Weg-vom-Krieg-zum-Frieden